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Conrad Gessner
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Conrad Gessner (* 16. oder 26. Märzcite-ref-1[1] 1516 in ZĂźrich; â 13. Dezember 1565 ebenda; oder Conrad Gesner, auch: Konrad Gessner oder Konrad Gesner, Konrad GeĂner, Conrad GeĂner, latinisiert Conradus Gesnerus, gräzisiert Thrasyboulos Gessneroscite-ref-2[2]) war ein Schweizer Arzt, Naturforscher, Altphilologe, Humanist, Polyhistor und Enzyklopädist. Sein Pseudonym war Euonymus Philiater, sein offizielles botanisches AutorenkĂźrzel lautet âGesnerâ.
Contents
⢠Leben
⢠Wirken
⢠Ehrungen
⢠Neuere Ausgaben
⢠Literatur
⢠Biographien
⢠Einzelnachweise
⢠Weblinks
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Leben
Gessner wurde als eines von acht Kindern im März 1516 in ZĂźrich geboren. Er war ein Sohn des KĂźrschners Urs Gessner und dessen Frau Agathe, geborene Frick. Da seine Familie nicht genug Geld hatte, um ihn zu ernähren, kam Gessner im Alter von fĂźnf Jahren zu seinem Grossonkel Johannes Frick, einem Kaplan des ZĂźrcher GrossmĂźnsters. Im Garten des GroĂonkels wurde seine lebenslange Liebe zur Botanik geweckt. Er besuchte zunächst die Deutsche Schule, die er aber nach drei Jahren fĂźr die Lateinschule des GrossmĂźnsters ZĂźrich verliess.
1526 kam Gessner zu seinem Lehrer Oswald Myconius, bei dem er drei Jahre lang lebte, bevor er 1529 in das Haus von Johann Jakob Ammann zog. Gleichzeitig wechselte er an die reformierte Hochschule Huldrych Zwinglis, wo er weiteren Sprachunterricht erhielt und auch die theologischen Veranstaltungen Zwinglis besuchte.
Im Jahr 1531 wurde das erste und einzige im 16. Jahrhundert in Altgriechisch gesprochene TheaterstĂźck, an der Lateinschule durch seinen Lehrer Georg Binder inszeniert, in ZĂźrich vorgetragen, und Gessner spielte als bei weitem jĂźngstes Mitglied der Gruppe gleich zwei Rollen, was seine ausserordentlichen Griechischkenntnisse zeigt. Noch im selben Jahr starben sowohl Gessners Vater wie auch Huldrych Zwingli im zweiten Kappelerkrieg, was Gessner hart traf.
Gessner zog 1532 nach Strassburg zum Hebraisten Wolfgang Capito, wo er Hebräisch lernte und den deutlich älteren Buchdrucker Wendelin Rihel in Altgriechisch unterrichtete. Daneben beherrschte er Deutsch, FranzÜsisch, Italienisch, Niederländisch, Lateinisch, Griechisch und Arabisch.cite-ref-3[3] Es folgten mehrere Jahre des ständigen Wohnortwechsels (so Bourges und Paris) und Medizinstudiums. 1534 wurde Gessner Lehrer in Zßrichcite-ref-4[4] und heiratete Barbara Singysen; eine Entscheidung, die von seinem Umfeld sehr missbilligt wurde. 1537 wurde Gessner Griechischprofessor in Lausanne. 1540 setzte er seine medizinische Ausbildung in Montpellier fort. 1541 erlangte er den Doktorgrad an der Universität Basel. Er kehrte nach Zßrich zurßck und wurde Professor der Naturwissenschaften (Physik) an der Hohen Schule und liess sich zudem als Arzt in Zßrich nieder.
Im Jahr 1559 ging Gessner zu Kaiser Ferdinand I. nach Augsburg. 1564 erhielt er von diesem auch einen Wappenbrief. Wegen seiner eigenen Kinderlosigkeit ging dieser auf die Nachfahren seines Onkels Andreas Gessner Ăźber.cite-ref-6[6]
1565 starb Conrad Gessner an der Pest, nachdem er im selben Jahr auch den Reformator Heinrich Bullinger behandelt hatte.
Wirken
Gessner versuchte, das rasch wachsende Wissen seiner Epoche systematisch zu sichten und zu erschliessen. Bedeutungsvoller Neuerer war Gessner darin, dass er Tierversuche und Selbstversuche zu medizinischen Zwecken durchfĂźhrte.cite-ref-7[7]
Sein Ziel war, die gedruckte und ungedruckte Buchproduktion in Latein, Griechisch und Hebräisch zu verzeichnen, damit in Zukunft die Kenntnis der BĂźcher vor ihrem Verlust und ihrer Vernichtung (BĂźchersturm) schĂźtzen werde. Im ersten, 1545 von Christoph Froschauer publizierten Teil seiner Bibliotheca universalis bibliographierte Gessner auf Ăźber 1000 Seiten rund 10'000 Werke mit Inhaltsangaben; er legte damit die Grundlagen des Bibliographierens und der modernen Lexikografie.cite-ref-8[8] Im zweiten Teil wurden die BĂźcher nach Wissenschaften aufgeschlĂźsselt: Zu diesem Zweck verwendete er eine Systematik von 21 Fachgebieten, wie sie sein Lehrer Konrad Pellikan am Buchbestand der Stiftsbibliothek GrossmĂźnster (Zentralbibliothek ZĂźrich) seit 1532 erprobt hatte. Die Abteilungen 1â19 erschienen 1548 unter dem Titel Pandectae sive Partitionum universalium, beginnend mit der Grammatik. Die 20. Abteilung Ăźber Medizin kam aus Geldmangel â das Werk verkaufte sich nicht so gut wie erwartet â nicht heraus, und die 21. Abteilung Ăźber Theologie unter dem Titel Partitiones theologicae, 1549 ebenfalls bei Froschauer publiziert, beschloss das Werk.cite-ref-9[9] Gessner brauchte die Technik des Arbeitens mit bibliographischen Zetteln, die er als erster beschreibt.cite-ref-10[10]
Sein bekanntestes Werk ist die vierbändige Historia animalium, die postum um einen fßnften Band ergänzt wurde. Das Werk erschien zwischen 1551 und 1558. Bei der Gliederung orientierte sich Gessner an den Vorgaben des Aristoteles (Historia animalium) und Albertus Magnus (De animalibus). In diesem Buch ist eine Reihe von Tieren aufgefßhrt, die heute als Fabeltiere gelten, etwa das Einhorn, deren Existenz aber auch von Gessner kritisch betrachtet wird. Das Werk ist wie folgt gegliedert:
1. Quadrupedes vivipares. 1551.
2. Quadrupedes ovipares. 1554.
3. Avium natura. 1555.
4. Piscium & aquatilium animantium natura. 1558.
Als fĂźnfter Band folgte 1587 ein Band zu den Schlangen aus seinem Nachlass. Die Folianten sind mit Holzschnitten bebildert, darunter das Rhinocerus von Albrecht DĂźrer sowie die Giraffe aus Bernhard von Breydenbachs Peregrinatio in terram sanctam und Fischbilder von Hans Asper. 65 Tafeln legte Gessner selbst an.
In diesem Thesaurus folgt Gessner der Tradition der DestillierbĂźcher von Johannes de Rupescissa, Hieronymus Brunschwig, Philipp Ulstad und Walther Hermann Ryff. In dem auch die Destillation der Quinta essentia (im umfangreichen Kapitel De quinta essentia remediorum) behandelnden Werk nennt Gessner auĂer den obengenannten auch die Namen der Autoritäten Arnaldus de Villanova, âAlbertus Magnusâ, Geber, Bracesco, Cardanus, Adam Lonitzer und Raimundus Lullus sowie die der Autoren Hugo Gordonius und Johannes Ganivetius.cite-ref-11[11]
Gessner gilt mit Leonhard Fuchs als BegrĂźnder der modernen wissenschaftliche Botanik.cite-ref-12[12] Das botanische Werk Stirpium historia (1553) beschreibt die Bedeutung von Pflanzenteilen, insbesondere der BlĂźten und FrĂźchte, fĂźr die Systematik der Pflanzen. In Corpus Venetum de Balneis (1553) publiziert Gessner Analysen von Heilquellen. 1565 verfasste er De omni rerum fossilium genere mit einer systematischen Einteilung der Fossilien und Minerale in 15 Klassen.
Gessner Ăźbersetzte zahlreiche griechische Autoren ins Lateinische: Michael von Ephesos (1541), Porphyrios (1542), Proklos (1542), Johannes Stobaios (1543), Herakleides Pontikos (1544), Antonius von Melissa (1546), Tatian (1546), Claudius Aelianus (1556), Athenagoras (1557), Hanno von Karthago (1559), Cassius Iatrosophista (1562) und Dioskurides (1562/1565). Er schrieb Kommentare zu Hippokrates (1550), Xenokrates aus Aphrodisiasâ Alimento ex aquatilibus (1559) und Epiphanius von Constantias De XII gemmis quae erant in veste Aaronis (1565). AuĂerdem gab Gessner eine Ăźberarbeitete Ausgabe der Werke des Aristoteles und die erste Ausgabe von Mark Aurels Meditationes (1559) heraus.cite-ref-13[13]
In seinem letzten Lebensjahrzehnt arbeitete Gessner an einer Gesamtdarstellung des Pflanzenreichs, die als Historia Plantarum bekannt wurde. Durch seinen frĂźhzeitigen Tod blieb das Werk unvollendet. Teile daraus wurden erstmals 1751 durch Casimir Christoph Schmidel unter dem Titel Opera botanica verĂśffentlicht.
Schreibweise des Namens
Es sind verschiedene Schreibweisen seines Namens in Gebrauch. Ăber die ârichtigeâ Schreibweise herrscht in der Fachwelt keine Einigkeit.
Gessner selbst schrieb seinen Namen in deutschsprachigem Kontext CĹŻnrat Geſſner (Cuonrat Gessner).cite-ref-16[16] Seine Verwandten und Nachkommen schrieben sich Gessner. Der Vorname variiert stärker, unter anderem Cuorat, Cuonrat, Cuonrath, Cuonradt, Conrath, Conradt, Kuonrat. Die im Humanismus Ăźbliche Latinisierung des Namens ergab Conradus Gesnerus (mit einfachem s), da eine Folge ssn dem Lateinischen fremd ist. Wohl von der Latinisierung Gesnerus aus hat sich in der Literatur der Name Gesner mit einfachem s verbreitet, wobei der Eintrag in Johann Jacob Leus Allgemeines Helvetisches, EydgenĂśssisches oder Schweitzerisches Lexicon eine Rolle gespielt haben dĂźrfte.cite-ref-17[17] Dieser Schreibweise hat ausserdem der Gessner-Biograf Johannes Hanhart Vorschub geleistet, der zwar selbst GeĂner schreibt, aber irrtĂźmlich behauptet, Gessner selbst habe sich Gesner geschrieben.cite-ref-18[18] Die Schreibweise Gesner hat Rath verteidigt.cite-ref-19[19] In jĂźngeren Fachpublikationen, z. B. von Urs B. Leu, ist die Schreibung Conrad Gessner Ăźblich.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]
Ehrungen
Charles Plumier benannte ihm zu Ehren eine Gattung Gesneracite-ref-23[23] der Pflanzenfamilie der Gesneriengewächse (Gesneriaceae). Carl von LinnÊ änderte später diesen Namen in Gesneria.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]
In Zßrich erinnern das Conrad-Gessner-Denkmal und der Gessner-Garten, ein mittelalterlicher Kräutergarten, im Alten Botanischen Garten an sein Werk. Eine Statue von ihm befindet sich ßber dem Eingang der Zentralbibliothek Zßrich.
Am 6. Januar 2003 wurde der Asteroid (9079) Gesner nach ihm benannt.
Noch 1946 wurden Abbildungen aus seiner Historia animalium in dem Kinderbuch Schlaufuchs des Berliner FelguthâVerlags zur Illustration von vielen Tiergeschichten verwendet.cite-ref-28[28]
Schriften (Auswahl)
⢠Lexicon graecolatinum. Johannes Walder, Basel 1537 (Digitalisat).
⢠Libellus de lacte, et operibus lactariis, philologus pariter ac medicus. Cum epistola ad Jacobum Avienum de montium admiratione. Christoph Froschauer, Zßrich 1541 (Digitalisat).
⢠Historia plantarum et vires ex Dioscoride, Paulo Aegineta, Theophrasto, Plinio, & recentioribus Graecis: iuxta elementorum ordinem [âŚ]. Robert Wynter, Basel 1541 (Digitalisat).
⢠Michaelis Ephesii scholia in Aristotelis libros aliquot: nempe, de iuventute, senectute, vita et morte, de longitudine ac brevitate vitae, de divinatione per somnum. E graeco nunc primum conversa, Conrado Gesnero interprete. Westhemer, Basel 1541 (Digitalisat).
⢠Catalogus plantarum latine, graece, germanice & gallice [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1542 (Digitalisat).
⢠Moralis Interpretatio Errorum Ulyssis Homerici [âŚ] Commentatio Porphyrii [âŚ] Ex commentariis Procli Lycii [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1542 (Digitalisat).
⢠Apparatus et delectus simplicium medicamentorum. Jean & François Frellon, Lyon 1542 (Digitalisat).
⢠Ioannis Stobei Sententiae ex thesauris Graecorum [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1543 (Digitalisat).
⢠Onomasticon propriorum nominum, virorum, mulierum, [âŚ]. In: Latinae linguae dictionarium, ab Ambrosio Calepino [âŚ]. Hieronymus Curione, Basel 1544 (Digitalisat).
⢠Heraclidis Pontici, Qvi Aristotelis aetate uixit, Allegoriae in Homeri fabulas de dijs. Oporinus, Basel 1544 (Digitalisat).
⢠Bibliotheca universalis, sive Catalogus omnium scriptorum locupletissimus in tribus linguis Latina, Graeca & Hebraica [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1545 (Digitalisat).
⢠[âŚ] Sententiarum sive capitum, theologicorum praecipue, ex sacris & profanis libris, tomi tres: per Antonium & Maximum Monachos olim collecti, Antonii Loci Melissa inscripti, numero sunt 175, Maximi vero 71. Abbae Maximi, philosophi, confessoris & martyris, Aphorismorum seu capitum de perfecta charitate & alijs virtutibus christianis ad elpidium presbyterum centuriae III. Theophili sexti Antiochensis episcopi De Deo & fide christianorum contra gentes institutionum libri tres ad Autolycum. Tatiani Assyrij, iustini martyris discipuli, Oratio contra Graecos: omnia nova, & antea nunquam edita, praeter Maximi centurias, nunc etiam castigatiores Christoph Froschauer, ZĂźrich 1546 (Digitalisat).
⢠Pandectarum sive partitionum universalium ⌠libri XXI. Christoph Froschauer, Zßrich 1548 (Digitalisat).
⢠Naturalis scientiae Totius Compendium [âŚ]. Johannes Oporin, Basel 1548 (Digitalisat).
⢠Naturalis scientiae totius compendium, ex Aristotele, & alijs philosophis, Hermolao Barbaro Patricio Veneto autore, innumeris, quibus antea scatebat, mendis nunc demum D. Conradi Gesneri [âŚ] opera ac studio purgatum. Cui accessit, Hieronymi VVildenbergij Aurimontani in uniuersam Aristotelis physicam epitome, [âŚ] Cum rerum & uerborum memorabilium indice. Oporin, Basel 1548 (Digitalisat).
⢠Onomasticon propriorum nominum. In: Dictionarium linguae latinae auctore primo Ambrosio Calepino [âŚ]. Hieronymus Curione, Basel 1549 (Digitalisat).
⢠Partitiones theologicae. Christoph Froschauer, Zßrich 1549 (Digitalisat).
⢠Historia animalium. lib. I. de quadrupedibus viviparis. Christoph Froschauer, Zßrich 1551 (Digitalisat).
⢠Thesaurus Euonymi Philiatri, de remediis secretis, liber physicus, medicus, & partim etiam chymicus, & oeconomicus in vinorum diversi saporis apparatu, medicis & pharmacopolis omnibus praecipue necessarius, nunc primum in lucem editus. Andreas Gessner & Rudolph Wyssenbach, Zßrich 1552 (Digitalisat).
⢠Thesaurus Euonymi Philiatri, de remediis secretis, liber physicus, medicus, & partim etiam chymicus, & oeconomicus in vinorum diversi saporis apparatu, medicis & pharmacopolis omnibus praecipue necessarius, nunc primum in lucem editus. Andreas Gessner, Zßrich 1554 (Digitalisat).
⢠Ein kostlicher theurer Schatz Euonymi Philiatri. Ăbersetzung durch Johannes Rudolf Landenberger. 1555.
⢠Der erste Theil des kĂśstlichen und theuren Schatzes Euonymi Philiatri [âŚ]. GeĂner, ZĂźrich 1583 (Digitalisat).
⢠Ander Theil des Schatzs Euonymi [âŚ]. GeĂner, ZĂźrich 1583 (Digitalisat).
⢠Icones animalium. Christoph Froschauer, Zßrich 1553 (Digitalisat).
⢠Icones animalium quadrupedum viviparorum et oviparorum, quae in historiae animalium Conradi Gesneri libro I. et II. describuntur, cum nomenclaturis singulorum latinis, graecis, italicis, gallicis, et germanicis plerunque, et aliarum quoque linguarum, certis ordinibus digestae. Christoph Froschauer, Zßrich 1560 (Digitalisat).
⢠Lexicon rei herbariae trilingue [âŚ]. Wendel Rihel, StraĂburg 1553 (Digitalisat).
⢠Historia animalium liber II. De quadrupedibus oviparis. Christoph Froschauer, Zßrich 1554 (Digitalisat).
⢠Thierbuch, Das ist, AuĂfuͤhrliche beschreibung, und lebendige ja auch eigentliche Contrafactur und Abmahlung aller VierfĂźssigen thieren, so auff der Erden und in Wassern wohnen [âŚ]. Cambier, Heidelberg 1606, Ăbersetzt durch Conrad Forer (Digitalisat)
⢠Allgemeines Thier-Buch [âŚ]. (= Gesneri Redivivi, aucti & emendati. Band 1), Neuauflage hrsg. von Georg Horstius, Frankfurt am Main 1669, Ăbersetzt durch Conrad Forer (Digitalisat).
⢠Appendix bibliothecae Conradi Gesneri. Christoph Froschauer, Zßrich 1555 (Digitalisat).
⢠Historia animalium liber III. qui est de avium natura. Christoph Froschauer, Zßrich 1555 (Digitalisat).
⢠VogelbĹŻch. Darinn die art, natur vnd eigenschafft aller voͤglen, sampt jrer waren Contrafactur, angezeigt wirt: allen Liebhaberen der kĂźnsten [âŚ] WeydleĂźten vnd Koͤchen [âŚ] dienstlich zebrauchen. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1557, Ăbersetzt durch Rudolf Häusli (1514â1600) (Digitalisat).
⢠Vogelbuch oder AuĂfĂźhrliche beschreibung, vnd lebendige, ja auch eygentliche Controfactur vnd Abmahlung aller vnd jeder VĂśgel, wie dieselben vnter dem weiten Himmel allenthalben gefunden vnd gesehen werden. Robert Campiers Erben, Frankfurt am Main 1600, Ăbersetzt durch Rudolf Heusslein (Digitalisat).
⢠Vollkommenes Vogel-Buch [âŚ]. (= Gesneri Redivivi, aucti & emendati. Band 2) Frankfurt am Main 1669 (Digitalisat).
⢠Vollkommenes Vogel-Buch, Zwyter Theil [âŚ]. (= Gesneri Redivivi, aucti & emendati. Band 3) Frankfurt am Main 1669 (Digitalisat).
⢠De raris et admirandis herbis [âŚ]. Andreas Gessner f. & Jakob Gessner, ZĂźrich 1555 (Digitalisat).
⢠Mithridates. De differentiis linguarum tum veterum tum quae hodie apud diversas nationes in toto orbe terrarum in usu sunt. Christoph Froschauer, Zßrich 1555 (Digitalisat).
⢠Chirurgia. De chirurgia scriptores optimi quique veteres et recentiores [âŚ]. Andreas Gessner, ZĂźrich 1555 (Digitalisat).
⢠Appendix bibliothecae Conradi Gesneri [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1555 (Digitalisat).
⢠Enchiridion rei medicae triplicis. Andreas Gessner f. & Jakob Gessner, Zßrich 1555 (Digitalisat).
⢠Icones avium omnium, quae in Historia avium Conradi Gesneri describuntur [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1555 (Digitalisat).
⢠Icones avium omnium, quae in Historia avium Conradi Gesneri describuntur [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1560 (Digitalisat).
⢠De piscibus et aquatilibus omnibus libelli III novi. Andreas Gessner, Zßrich 1556 (Digitalisat).
⢠P. Ovidii Nasonis Halievticon: Hoc Est, De Piscibvs Libellus: multo quam ante hac emendiator & scholiis illustratus. Emendantur & Plinii aliquot loca. Andreas und Hans Jakob GeĂner, ZĂźrich 1556 (Digitalisat).
⢠Clavdii Aeliani Praenestini Pontificis Et Sophistae, qui Romae sub Imperatore Antonio Pio vixit [âŚ] opera, quae extant omnia [âŚ]. Gesner, ZĂźrich 1556 (Digitalisat).
⢠Sanitatis tuendae praeceptae cum aliis, tum literarum studiosis hominibus, & iis qui minus exercentur, cognita necessaria. Contra luxum conviviorum. Contra notas astrologicas ephemeridum de secandis venis. Andreas Gessner f. & Jakob Gessner, Zßrich 1556 (Digitalisat).
⢠Sanitatis tuendae praecepta cum aliis, tum literarum studiosis hominibus, et ijs qui minus exercetur, cognitu necessaria. Gesner, Zßrich 1560 (Digitalisat).
⢠[âŚ] Athenagorae Apologia pro Christianis, ad imperatores Antoninum & Commodum [âŚ]. Heinrich Stephanus, 1557 (Digitalisat).
⢠Historia animalium liber IIII. qui est de piscium et aquatilium animantium natura. Christoph Froschauer, Zßrich 1558 (Digitalisat).
⢠FischbĹŻch. Das ist ein kurtze, doch vollkom[m]ne beschreybung aller Fischen so in dem Meer vnd suͤssen wasseren, Seen, FlĂźssen, oder anderen Baͤchen jr Wonung habend, [âŚ]. Christoph Froschauer, ZĂźrich 1563 (Digitalisat).
⢠Fischbuch, Das ist, AuĂfuͤhrliche beschreibung, lebendige Conterfactur aller vnnd jeden Fischen [âŚ]. Cambier, Frankfurt am Main 1598, Ăbersetzt durch Conrad Forer (Digitalisat).
⢠Vollkommenes Fisch-Buch [âŚ]. (= Gesneri Redivivi, aucti & emendati. Band 4) Frankfurt am Main 1670 (Digitalisat).
⢠Vollkommenes Fisch-Buch, Zweyter Theil. (= Gesneri Redivivi, aucti & emendati. Band 5) Frankfurt am Main 1670 (Digitalisat).
⢠Ioannis Leonis Africani de totius Africae descriptione libri IX.: [âŚ] Arabice primum scripsit author: deinde Italico sermone reddidit: Ioannes Florianus ex Italico Latinum fecit. His recens accedit Hannonis Cathaginensium ducis Navigatio, qua Libycam oram ultra Herculis columnas lustravit. Andreas Gessner f., ZĂźrich 1559 (Digitalisat).
⢠Iani Dubravii, qui postea Olomucensis episcopus creatus est, De piscinis et piscium qui in eis aluntur naturis libri quinque, ut doctissimi, ita ad rem familiarem augendam utilissimi, ad illustrem virum Antonium Fuggerum. Item Xenocratis De Alimento ex aquatilibus Graece & Latine nunc primum aeditus, imperfectus: cum scholiis Conradi Gesneri. Andreas Gessner f., Zßrich 1559 (Digitalisat).
⢠M. Antonini imperatoris Romani, et philosophi De seipso seu vita sua libri XII. Graece & Latine nunc primum aediti, Guilielmo Xylandro Augustano interprete, qui etiam annotationes adiecit [âŚ]. Andreas Gessner f., ZĂźrich 1559 (Digitalisat).
⢠Nomenclator aquatilium animantium. Christoph Froschauer, Zßrich 1560 (Digitalisat).
⢠In hoc volumine continentur Valerii Cordi Simesusii annotationes in Pedacii Dioscoridis Anazarbei de medica materia libros V. [âŚ] eiusdem Val. Cordi historiae stirpium lib. IIII [âŚ]. Josias Rihel, StraĂburg 1561 (Digitalisat).
⢠darin:
⢠De hortis Germaniae. (Digitalisat).
⢠De tulipa Turcarum. (Digitalisat).
⢠Casii Iatrosophistae Naturales et medicinales quaestiones LXXXIIII circa hominis natura[m] & morbos aliquot, Conrado Gesnero medico Tigurino interprete, nunc primum editae [âŚ]. ZĂźrich 1562 (Digitalisat).
⢠Stirpium descriptionis liber quintus [âŚ]. Josias Rihel, StraĂburg 1563 (Digitalisat).
⢠Îá˝ĎĎĎΚĎĎÎą Pedani Dioscoridis Anazarbei ad Andromachum. Hoc est de curationibus morborum per medicamenta paratu facilia, libri II. nunc primum & Graece editi, & partim a Ioanne Moibano medico Augustano, partim vero post huius mortem a Conrado Gesnero in linguam Latinam conversi: adiectis ab utroque interprete symphoniis Galeni aliorumque Graecorum medicorum [âŚ]. Josias Rihel, StraĂburg 1565 (Digitalisat).
⢠De omni rerum fossilium genere, gemmis, lapidibus, metallis et huiusmodi libri aliquot. Jakob Gessner, Zßrich 1565 (Digitalisat).
postum
⢠Historiae animalium lib. V., qui est de serpentium natura [âŚ] adjecta est ad calcem Scorpionis insecti historia [âŚ]. Froschow, ZĂźrich 1587 (Digitalisat).
⢠SchlangenbĹŻch: Das ist ein grundtliche vnd vollkom[m]ne Beschreybung aller Schlangen, so im Meer, suͤssen Wassern vnd auff Erden jr wohnung haben, Sampt der selbigen conterfactung [âŚ]. Froschow, ZĂźrich 1589 (Digitalisat).
⢠De Serpentibus. Oder Schlangenbuch. Das ist, Ein grundtliche und vollkom[m]ne Beschreibung aller Schlangen, so im Meer, suͤssen Wassern und auff Erden ihr wohnung haben [âŚ]. Cambier, Heidelberg 1613 (Digitalisat).
⢠De Serpentibus. Oder Schlangen-Buch, Das ist, Eine gruͤndliche und vollkom[m]ene Beschreibung aller Schlangen, so im Meer, suͤssen Wassern und auff Erden ihre Wohnung haben [âŚ]. Wilhelm Serlin, Frankfurt am Main 1671 (Digitalisat).
Neuere Ausgaben
⢠Allgemeines Thier-Buch. Schlßter, Hannover 1980, ISBN 3-87706-176-1.
⢠Vollkommenes Vogel-Buch. Schlßter, Hannover 1981, ISBN 3-87706-183-4.
⢠Vollkommenes Fisch-Buch. Schlßter, Hannover 1981, ISBN 3-87706-186-9.
⢠Heinrich Zoller, Martin Steinmann, Karl Schmid (Hrsg.): Conradi Gesneri Historia plantarum. Aquarelle aus dem botanischen Nachlass von Conrad Gesner (1516â1565) in der Universitätsbibliothek Erlangen. 8 Bände, Urs Graf, Dietikon-ZĂźrich 1972â1980.
⢠Heinrich Zoller, Martin Steinmann (Hrsg.): Conrad Gesner: Conradi Gesneri Historia plantarum Gesamtausgabe. 2 Bände, Urs-Graf, Dietikon-ZĂźrich 1987â1991.
Literatur
Biographien
Klassische (chronologisch)
⢠Josias Simmler: Vita clarissimi philosophi et medici excellentissimi Conradi Gesneri Tigurini / conscripta à Iosia Simlero Tigurino. Item Epistola Gesneri de libris à se editis et carmina complura in obitum eius conscripta. His accessit Caspari Wolphii Tigurini medici & philosophi hyposchesis, sive, de Con. Gesneri stirpium historia ad Ioan. Cratonem s. Caes. Maiest. medicum excellentis. pollicitatio. Christoph Froschauer, Zßrich 1566 (Digitalisat).
⢠[Josias Simmler]: Des weltberßhmten Medici, Physici und Polyhistoris, Conradi Gesneri Leben und Schrifften. David Richter, Leipzig/Zittau 1711 (Digitalisat).
⢠Melchior Adam: Vitae Germanorum medicorum. Jon Rosa, Heidelberg 1620, S. 146â172 (Digitalisat).
⢠Casimir Christoph Schmidel: Vita Conradi Gesneri Tigurini philosophi et medici summi. In: Casimir Christoph Schmidel: Conradi Gesneri philosophi et medici celeberrimi Opera botanica per duo saecula desiderata quorum pars prima prodromi loco continet figuras ultra CCCC. minoris formae partim ligno excisas partim aeri insculptas omnia ex bibliotheca D. Christophori Iacobi Trew [âŚ] nunc primum in lucem edidit et praefatus est D. Casimirus Christophorus Schmiedel [âŚ]. Johann Michael Seligmann, NĂźrnberg 1751, S. [I]âXL (Digitalisat)
⢠Johannes Hanhart: Conrad Gessner. Ein Beytrag zur Geschichte des wissenschaftlichen Strebens und der Glaubensverbesserung im 16. Jahrhundert. Steiner, Winterthur 1824 (Digitalisat).
⢠Jacob Achilles Mähly: Gesner, Konrad. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 9, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 107â120.
⢠Willy Ley: Conrad Gesner: Leben und Werk (= Mßnchener Beiträge zur Geschichte und Literatur der Naturwissenschaften und Medizin Nr. 15/16). Mßnchner Drucke, Mßnchen 1929
Moderne (alphabetisch)
⢠Angela Fischel: Gessner, Conrad (Konrad). In: Sikart
⢠Hans Fischer: Conrad Gessner (26. März 1516â13. Dezember 1565). Leben und Werk. (= Neujahrblatt auf das Jahr 1966 als 168. StĂźck von der Naturforschenden Gesellschaft in ZĂźrich) Leemann, ZĂźrich 1966 (PDF).
⢠Hans Fischer (Hrsg.): Conrad Gessner 1516â1565. Universalgelehrter Naturforscher, Arzt. Orell FĂźssli, ZĂźrich 1967.
⢠Matthias Freudenberg: Ges(s)ner, Konrad. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 15, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-077-8, Sp. 635â650.
⢠Eduard K. Fueter: Gesner, Konrad. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 6. Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 342â345 (deutsche-biographie.de).
⢠Urs B. Leu: Gessner, Konrad. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
⢠Urs B. Leu: Conrad Gessner (1516â1565), Universalgelehrter und Naturforscher der Renaissance. Verlag Neue ZĂźrcher Zeitung, ZĂźrich 2016, ISBN 978-3-03810-153-6.
⢠P. E. Pilet: Gesner, Konrad. In: Dictionary of Scientific Biography. Band 5, 1981, S. 378â379.
⢠Hans H. Wellisch: Conrad Gessner. A Bio-Bibliography. 2., erweiterte Auflage. IDC, Zug 1984, ISBN 3-85750-061-1.
Briefwechsel (chronologisch)
⢠Caspar Wolf (Hrsg.): Epistolarum medicinalium Conradi Gesneri [âŚ] libri III. Froschauer, ZĂźrich 1577 (Digitalisat) â 209 Briefe
⢠Epistolarum medicinalium Conradi Gesneri [âŚ] liber quartus. Simon Gronenbergius, Wittenberg 1584 (Digitalisat) â 23 Briefe.
⢠Caspar Bauhin (Hrsg.): De plantis a divis sanctisve nomen habentibus [âŚ] Additae sunt Conradi Gesneri [âŚ] Epistolae hactenus non editae. Conrad Waldkirch, Basel 1591 (Digitalisat) â 44 Briefe.
⢠Ludolf Christian Treviranus: Caroli Clusii, Atrebatis, et Conr. Gesneri, Tigurini, Epistolae ineditae. L. Voss, Leipzig 1830 (Digitalisat).
⢠Henri Omont: Une lettre de Conrad Gessner a David Chytraeus (1543). In: Centralblatt fĂźr Bibliothekswesen. Band 8, Otto Harrassowitz, Leipzig 1891, S. 122â123 (Digitalisat).
⢠Hans Fischer: Ein unverĂśffentlichter Brief Conrad Gessners (1516â1565) an Johann Fabricius Montanus (1527â1566) in Chur. In: Gesnerus. Band 3, Nr. 3, 1946, S. 125â130 (doi:10.5169/seals-521257).
⢠Gernot Rath: Die Briefe Konrad Gessners aus der Trewschen Sammlung. In:
⢠Gesnerus. Band 7, Nr. 3â4, 1950, S. 140â170 (doi:10.5169/seals-520834).
⢠Gesnerus. Band 8, Nr. 3â4, 1951, S. 195â215 (doi:10.5169/seals-521071).
⢠Charles Salzmann: Ein Brief von Gerolamo Cardano an Konrad Gessner (1555). In: Gesnerus. Band 13, Nr. 1â2, 1956, S. 53â60 (doi:10.5169/seals-520486).
⢠Manuel Huth, Tilmann Walter: Der Briefwechsel zwischen Conrad Gessner und Johannes Crato von Krafftheim. In: Urs B. Leu, Peter Opitz (Hrsg.): Conrad Gessner (1516â1565), die Renaissance der Wissenschaften. De Gruyter, Berlin/MĂźnchen/Boston 2019, ISBN 978-3-11-049696-3, S. 377â404 (doi:10.1515/9783110499056-020).
Zur Rezeption seines Werkes (Auswahl)
⢠Ann Blair: The Dedication Strategies of Conrad Gessner. In: Gideon Manning, Cynthia Klestinec (Hrsg.): Professors, Physicians and Practices in the History of Medicine. Springer, 2017, ISBN 978-3-319-56513-2 (doi:10.1007/978-3-319-56514-9_8).
⢠Heinrich Buess: Conrad GeĂner und seine Basler Freunde. In: Basler Jahrbuch 1949, S. 59â69.
⢠Friedrich Dobler: Conrad Gessner als Pharmazeut. Von Ostheim A.G., Zßrich 1955 (Zugleich Naturwissenschaftliche Dissertation Zßrich).
⢠Angela Fischel: Natur im Bild: Zeichnung und Naturerkenntnis bei Conrad Gessner und Ulisse Aldrovandi. Mann, Berlin 2009.
⢠Wolfgang Harms: Bedeutung als Teil der Sache in zoologischen Standardwerken der frĂźhen Neuzeit (Konrad Gesner, Ulisse Aldrovandi). In: Hartmut Boockmann, Bernd Moeller, Karl Stackmann (Hrsg.): Lebenslehren und WeltentwĂźrfe im Ăbergang vom Mittelalter zur Neuzeit. Politik â Bildung â Naturkunde â Theologie. Bericht Ăźber Kolloquien der Kommission zur Erforschung der Kultur des Spätmittelalters 1983 bis 1987 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in GĂśttingen: philologisch-historische Klasse. Folge III, Nr. 179). Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 1989, ISBN 3-525-82463-7, S. 352â369.
⢠Wilfried Kettler: Untersuchungen zur frĂźhneuhochdeutschen Lexikographie in der Schweiz und im Elsass. Strukturen, Typen, Quellen und Wirkungen von WĂśrterbĂźchern am Beginn der Neuzeit. Peter Lang, Bern 2008, ISBN 978-3-03911-430-6, S. 626â776 (Die Wortsammlungen von Conrad Gesner).
⢠Urs B. Leu: Conrad Gesner als Theologe. Ein Beitrag zur Zßrcher Geistesgeschichte des 16. Jahrhunderts (= Zßrcher Beiträge zur Reformationsgeschichte. 14). Lang, Bern 1990.
⢠Urs B. Leu, Raffael Keller, Sandra Weidmann: Conrad Gessnerâs Private Library (= History of Science and Medicine Library. Band 5). Brill, Leiden/Boston 2008, ISBN 978-90-04-16723-0.
⢠Urs B. Leu, Mylène Ruoss (Hrsg.): Conrad Gessner, 1516â2016, Facetten eines Universums. Verlag Neue ZĂźrcher Zeitung, ZĂźrich 2016, ISBN 978-3-03810-152-9, S. 53â60.
⢠Urs B. Leu, Peter Opitz (Hrsg.): Conrad Gessner (1516â1565), die Renaissance der Wissenschaften. De Gruyter, Berlin u. a. 2019, ISBN 978-3-11-049696-3.
⢠Reinhard Oberschelp: Alte Vogelbilder: Aus dem Altbestand der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. ISBN 3-8271-8834-2. Farbige Abb., Name latinisiert zu âConradus Gesnerusâ: S. 16 Waldrapp (ErstverĂśff. 1551â1558); S. 17 Seidenschwanz ebenda.
⢠Eugène Olivier: Les annĂŠes Lausannoises (1537â1540) de Conrad Gesner. In: Schweizerische Zeitschrift fĂźr Geschichte. Band 1, 1951 (Digitalisat).
⢠Cynthia M. Pyle: Conrad Gessner on the Spelling of his Name. In: Archives of Natural History. Band 27, Nr. 2, 2000, S. 175â186 (doi:10.3366/anh.2000.27.2.175).
⢠Christa Riedl-Dorn: Wissenschaft und Fabelwesen. Ein kritischer Versuch ßber Conrad Gessner und Ulisse Aldrovandi (= Perspektiven der Wissenschaftsgeschichte. Band 6). BÜhlau, Wien/KÜln 1989, ISBN 3-205-05262-5.
⢠Fiammetta Sabba: La âBibliotheca universalisâ di Conrad Gesner. Monumento della cultura Europea (= Il bibliotecario. 25). Bulzoni, Rom 2012, ISBN 978-88-7870-621-7.
⢠Katharina B. Springer, Ragnar Kinzelbach: Das Vogelbuch von Conrad Gessner (1516â1565). Ein Archiv fĂźr avifaunistische Daten. Springer, Berlin/Heidelberg 2009, ISBN 3-540-85284-0.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Zum unsicheren Geburtsdatum vergleiche Katharina B. Springer, Ragnar K. Kinzelbach: Das Vogelbuch von Conrad Gessner (1516â1565). Ein Archiv fĂźr avifaunische Daten. Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2009 (Nachdruck 2013), S. 36: ÂŤManche Quellen nennen den 16. März 1516 als Zeitpunkt Gessners Geburt [sic!] (Fretz 1948, Fischer 1966), abweichend davon gibt Wellisch (1984) den 26. März an. Nach Fischer et al. (1967) stĂźtzt sich letztere Aussage auf einen nur gedruckt Ăźberlieferten Brief Gessners vom 26. März, den dieser als an seinem Geburtstag geschrieben bezeichnet. In seinem Testament vom gleichen Jahr erklärt er, dass er âIm iar 1516 uff den palmtagâ geboren sei. Der Palmsonntag jenes Jahres fiel aber auf den 16. März. Fischer et al. (1967) geben dem 16. März den Vorzug, da sich der Widerspruch zum Datum des Briefes am leichtesten durch einen Druckfehler in Letzterem erklären lässtÂť (Google Books); anders Jacob Achilles Mähly in ADB: Gesner, Konrad (Naturforscher) mit Bevorzugung des 26. März.
cite-note-22. â Urs. B. Leu: Conrad Gessner (1516â1565): Universalgelehrter und Naturforscher der Renaissance. Verlag Neue ZĂźrcher Zeitung, ZĂźrich 2016, ISBN 978-3-03810-153-6, S. 51.
cite-note-33. â Eduard RĂźbel: Geschichte der Naturforschenden Gesellschaft in ZĂźrich. (PDF) Naturforschende Gesellschaft in ZĂźrich, 31. Dezember 1946, abgerufen am 14. Dezember 2020.
cite-note-44. â Wolf-Dieter MĂźller-Jahncke: Gessner, Konrad. 2005, S. 484.
cite-note-55. â Wolf-Dieter MĂźller-Jahncke: Gessner, Konrad. 2005, S. 484.
cite-note-66. â Anmerkung: Von Andreasâ Sohn Heinrich stammt Salomon Gessner ab, von Heinrichs Bruder Hans Johannes Gessner.
cite-note-77. â Eduard RĂźbel: Geschichte der Naturforschenden Gesellschaft in ZĂźrich. (PDF) Naturforschende Gesellschaft in ZĂźrich, 31. Dezember 1946, abgerufen am 14. Dezember 2020.
cite-note-88. â Manfred Peters: Conrad Gessners EinfluĂ auf die deutsche und niederländische Lexikographie des 16. Jahrhunderts. In: Niederdeutsche Mitteilungen. Band 28, 1972, S. 70â96.
cite-note-99. â Hermann Escher: Die Bibliotheca universalis Conrad Gessners (Tiguri 1545), erste räsonierende und kritische Biobibliographie innerhalb der Geschichte der Bibliothekswissenschaft. In: Hermann Escher: Ausgewählte bibliothekswissenschaftliche Aufsätze. ZĂźrich 1937, S. 145â162.
cite-note-1010. â Markus Krajewski: Zettelwirtschaft. Die Geburt der Kartei aus dem Geist der Bibliothek. Berlin 2002, S. 16â19.
cite-note-1111. â Vgl. Udo BenzenhĂśfer: Johannesâ de Rupescissa âLiber de consideratione quintae essentiae omnium rerumâ deutsch. Studien zur Alchemia medica des 15. bis 17. Jahrhunderts mit kritischer Edition des Textes (= Heidelberger Studien zur Naturkunde der frĂźhen Neuzeit. Band 1). Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05388-3 (Zugleich Medizinische Dissertation, Universität Heidelberg, 1988), hier: S. 47, 69â71 (Konrad Gessner) und 198.
cite-note-1212. â Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Ăbersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/GĂśttingen/Heidelberg 1960, S. 21.
cite-note-1313. â Urs B. Leu, Raffael Keller, Sandra Weidmann: Conrad Gessnerâs Private Library (= History of Science and Medicine Library. Band 5). Brill, Leiden/Boston 2008, ISBN 978-90-04-16723-0, S. 16â17.
cite-note-1414. â Mineralienatlas:Cerussit.
cite-note-1515. â Conrad Gessner: De omni rerum fossilium genere, gemmis, lapidibus, metallis et huiusmodi libri aliquot. Jakob Gessner, ZĂźrich 1566, S. 84, Nr. 25 (Digitalisat).
cite-note-1616. â Cynthia M. Pyle: Conrad Gessner on the spelling of his name. In: Archives of natural history. Band 27, Nr. 2, 2000, S. 175â186.
cite-note-1717. â GeĹżner, Conrad. In: Allgemeines Helvetisches, EydgenĂśssisches oder Schweitzerisches Lexicon. Band 4, Teil 8, 1754, S. 482â489 (https://www.e-rara.ch/zut/content/pageview/2384686 online).
cite-note-1818. â Johannes Hanhart: Conrad GeĂner. Ein Beitrag zur Geschichte des wissenschaftlichen Strebens und der Glaubensverbesserung im 16. Jahrhundert. Winterthur 1824 (online).
cite-note-1919. â Gernot Rath: Konrad GeĂner (1516â1565). Sonderbeilage in: Schweizer Monatshefte. Band 45, Nr. 12, 1965, S. 23 (PDF).
cite-note-2020. â Fischer, Hans und andere (1967): Conrad Gessner 1516â1565. Universalgelehrter Naturforscher Arzt. Orell FĂźssli: ZĂźrich.
cite-note-2121. â Lucien Braun: Conrad Gessner. Slatkine, Genf 1990.
cite-note-2222. â Urs B. Leu: Conrad Gessner 1516â1565. Universalgelehrter und Naturforscher der Renaissance. Verlag Neue ZĂźrcher Zeitung, 2016.
cite-note-2323. â Charles Plumier: Nova Plantarum Americanarum Genera. Leiden 1703, S. 27.
cite-note-2424. â Carl von LinnĂŠ: Critica Botanica. Leiden 1737, S. 92.
cite-note-2525. â Carl von LinnĂŠ: Genera Plantarum. Leiden 1742, S. 288.
cite-note-2626. â Sechste Banknotenserie 1976
cite-note-2727. â Siebte Banknotenserie 1984 auf snb.ch (Webseite der Schweizerischen Nationalbank), abgerufen am 10. Oktober 2020
cite-note-2828. â Paul Gustav Chrzescinski (Pseudonym Kreki): Schlaufuchs und andere Geschichten: Mit Bildern aus einem uralten Buch. Mit Holzschnitten aus der Historia animalium von Conrad Gesner, ZĂźrich 1551. Felguth Verlag, Berlin 1946, der Felguth Verlag ist von der amerikanischen Militärregierung OMGUS zugelassen unter Lizenz-Nr. B204, DNB-Link.
Weblinks
Commons
: Conrad Gesner
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Conrad Gessner im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Conrad Gessner in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Autoreneintrag fßr Conrad Gessner beim IPNI
⢠Katalog zu einer Ausstellung aus Anlass des 400. Todestages Gesners 1965, National Library of Medicine, Bethesda, Maryland (englisch)
⢠Digitalisierte Werke Konrad Gessners in e-rara.ch (u. a. Historia animalium Band 1: doi:10.3931/e-rara-1927, Band 2: doi:10.3931/e-rara-8151, Band 3: doi:10.3931/e-rara-8154, Band 4: doi:10.3931/e-rara-4928, Band 5: doi:10.3931/e-rara-5255)
⢠Digitalisierte Werke von Conrad Gessner in der Digitalen Bibliothek des Mßnchener Digitalisierungszentrums
⢠Schriften von Konrad Gessner; Briefe von und an Konrad Gessner [zwischen 1516 und 1565] (Ms C 50a) bei e-manuscripta.ch